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NEWS Burnout Syndrom: Was ist ein Burnout?Burnout ist ein Sammelbegriff für einen Zustand grosser physischer und psychischer Erschöpfung. Da Burnout durch eine Vielzahl von verschiedenen Symptomen gekennzeichnet ist, spricht man korrekter von einem Syndrom: dem Burnout-Syndrom. Permanenter Stress, Überforderung und mangelnde Fähigkeit zur Erholung sind der Nährboden, auf dem das Burnout sich entwickelt. Diese Ursachen sind unabhängig von Beruf, Alter oder Geschlecht. Jeder kann von einem Burnout betroffen werden, in der Regel sind es aber besonders ehrgeizige Menschen und solche, die sehr hohe Ansprüche an sich selbst haben, überdurchschnittlichen Einsatz leisten und auch hervorragende Ergebnisse erzielen - zumindest bevor sie in den Abwärtssog eines Burnouts geraten. Burnout führt zu starken Änderungen im Verhalten. Dem Betroffenen selbst fällt es gar nicht so sehr auf, seinem sozialen Umfeld aber schon. Die Kontakte zu Freunden, Familie, Lebenspartner werden mehr und mehr vernachlässigt. Der Burnout-Betroffene hat das Gefühl, durch soziale Kontakte noch zusätzlich belastet zu werden und zieht sich immer mehr zurück, um die Gesamtbelastung erträglicher zu machen. Ein völlig falscher Ansatz, um mit der Überforderung umzugehen, aber symptomatisch für den Verlauf des Burnouts. Das Umfeld des Betroffenen sieht diese Entwicklung natürlich, interpretiert sie in der Regel aber nicht richtig. Und selbst wenn jemand die Zeichen korrekt einschätzt, hat er es sehr schwer zu helfen, denn jeden Hilfeversuch empfindet der Burnout-Betroffene als eine zusätzliche Belastung und Vergeudung seiner knappen Energie, die er für seinen "Kampf" dringend benötigt. - Ein Trugschluss. Mehr und mehr körperliche Probleme kommen dazu, beispielsweise Schlafstörungen, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, Migräne und andere Kopfschmerzen, Tinnitus, Probleme mit dem Blutdruck und viele andere. Die Abwärtsspirale dreht sich: Gesundheitliche Probleme nehmen zu, soziale Isolation nimmt zu, familiäre und freundschaftliche Beziehungen werden von den Betroffenen selbst immer mehr zerstört. Die Suchtgefahr wird immer grösser: Medikamente, um schlafen zu können, um wach zu werden, gegen Schmerzen und um die Leistung zu erhöhen. Alkohol und andere harte Drogen haben durch die trügerische Aussicht auf "Abstand" eine grosse Anziehungskraft. Wenn es nicht gelingt gegenzusteuern, besteht die Gefahr, dass die Abwärtsspirale bis ganz nach unten führt: Drogenabhängigkeit, Depression, Suizid. Mehr zum Thema:
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